Der CMYK-Farbraum und seine Möglichkeiten im Printbereich

Wann muss ich im CMYK-Farbraum arbeiten und was gibt es zu beachten? In diesem Beitrag erkäre ich Dir kurz und knapp den CMYK-Farbraum.

Das gegensätzliche Modell zum RGB-Farbraum ist der CMYK-Farbraum. CMYK-Farben finden beim Druck von Dokumenten Verwendung.
Der CMYK-Farbraum wird auch als subtraktive Farbmischung bezeichnet oder als Mischung von Körperfarben. Diese Farben können anders als die RGB-Farben nicht von selbst leuchten. CMYK-Farbmischungen basieren auf der Absorption von Licht mit bestimmten Wellenlängen. Manche Farben werden hierbei von einem Körper absorbiert und manche reflektiert.
Das CMYK-Modell funktioniert genau entgegengesetzt zum RGB-Modell. Je mehr der Primärfarben Cyan, Magenta und Yellow gemischt werden, desto dunkler wird das Farbergebnis, da immer mehr Lichtstrahlen von den Gegenständen absorbiert werden. Werden alle Farben absorbiert, erscheint die Farbe Schwarz. Der Farbcode für Weiß im CYMK-Modus lautet demnach C = 0 | M = 0 | Y = 0 | K = 0. Schwarz hingegen lässt sich mit dem Farbcode C = 0 | M = 0 | Y = 0 | K = 100 darstellen. Mit CMYK lassen sich ca. 1 Million Farben darstellen – also weit weniger als im RGB-Modus.
CMYK ist die einfache Abkürzung für die vier Farben:

C = Cyan
M = Magenta
Y = Yellow
K = Key (Schwarz)

Druckvorlagen werden in CMYK und als Vektorgrafik angelegt
Die Abkürzung des CMYK- Farbmodus lautet CMK. Durch das Mischen dieser drei Farben kann kein tiefer Schwarzton erzeugt werden. Aus diesem Grund wurde die vierte Farbe (K = Key) hinzugefügt. Sie vervollständigt das Farbmodell und ermöglicht Farben mit Tiefe und Kontrast.
Wenn Du Dateien für die Verwendung mit digitalen Ausgabemedien (Handy, Bildschirm, PC) erstellen sollst musst Du den RGB-Farbmodus anwenden. CMYK-Farben verfälschen das Farbergebnis. Alle Infos zum RGB-Farbraum findest Du in meinem Blogbeitrag – Der RGB-Farbraum